Vorsitzende des AJM e.V. zum Gespräch bei Bundeskanzlerin Merkel

Gruppenfoto Merkel Klein

Vorsitzende des AJM e.V. zum Gespräch bei Bundeskanzlerin Merkel

Am 17. Januar traf sich die Vorsitzende des AJM e.V. Natalya Bilgic in ihrem Amt als stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem politischen Gespräch.
Der DBJR ist die politische Interessenvertretung von ca. sechs Millionen Jugendlichen in Deutschland. Natalya Bilgic besetzt innerhalb des Vorstandes die Themenfelder Internationale Jugendpolitik und Migration/Interkulturelle Öffnung und vertritt dort die djo-Deutsche Jugend in Europa.

Der Vorstand erinnerte die Kanzlerin dabei an den Anspruch der Koalition, in dieser Regierungszeit eine eigenständige Jugendpolitik zu entwickeln. Aus Sicht des DBJR darf Jugendpolitik nicht nur benachteiligte Jugendliche oder Eliten in den Blick nehmen. Ein zentrales Thema des Gespräches war die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements junger Menschen und die zentrale Rolle der Arbeit der Jugendverbände.

Im wichtigen Themenfeld Integration teilt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ansicht des DBJR, dass gerade junge Menschen eine wichtige Rolle spielen müssen. Der DBJR-Vorstand betonte im Gespräch mit der Regierungschefin die große Leistung der Migrantenjugendselbstorganisationen, zu denen auch der AJM gehört, bei der Integration. Die Kanzlerin nahm die Anregung auf, diese stärker am Nationalen Integrationsplan zu beteiligen.

Beim Thema Bildung kritisierte der DBJR im Gespräch mit Angela Merkel, dass der Fokus der Politik zu stark auf der formalen Bildung liege. Der DBJR Vorstand lud die Bundeskanzlerin ein, bei einer nächsten Bildungsreise gezielt Orte nonformaler Bildung in den Jugendverbänden zu besuchen.

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