ZAVD verurteilt gewaltsame Übergriffe gegen Christen in deutschen Flüchtlingsheimen

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ZAVD verurteilt gewaltsame Übergriffe gegen Christen in deutschen Flüchtlingsheimen

Der Zentralverband der Assyrischen Vereinigungen in Deutschland und Europäischen Sektionen e.V. (ZAVD) verurteilt die Bedrohungen und Angriffe auf christliche Flüchtlinge von Seiten andersgläubiger Asylsuchender in deutschen Flüchtlingsunterkünften. Die Bundesregierung wird aufgefordert, den Flüchtlingen sichere Unterkunft zu garantieren und die Anstifter aus der gewaltbereiten Salafistenszene strafrechtlich zu verfolgen.

In der Nacht zum 08. August waren rund 30 syrische Christen in einem Flüchtlingsheim in Berlin-Marienfelde gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt. Die Opfer flohen in die Katholische St. Laurentius-Kirche in Tiergarten. Mehrere Syrer mussten stationär behandelt werden. Bei den Tätern soll es sich um rund 100 islamistische Tschetschenen handeln, die ebenfalls Asyl suchen. Nach Aussage der Opfer, war der Hass der Islamisten auf Christen der Hintergrund des Streits. Aus Furcht vor weiteren Angriffen weigerten sich die 30 syrischen Opfer in die Unterkünfte zurückzukehren. Es ist nicht der erste Fall von Asylsuchenden, die von militanten Muslimen in deutschen Flüchtlingsunterkünften bedroht werden. Ähnliche Fälle sind auch aus Hessen und Bayern bekannt.

„Wir bedauern zutiefst, dass Christen, die in Deutschland Schutz suchen auch hier nicht in Frieden leben können“, so Grigo Simsek, stellvertretender Vorsitzender des ZAVD. „Die Berliner Landesregierung muss den aktuellen Fall vollständig aufklären und den Flüchtlingen einen sicheren Aufenthaltsort garantieren. Wir fordern, dass der Hass auf Christen oder sonstiger Religionen weder in Flüchtlingsunterkünften noch in der Gesellschaft toleriert wird. Gerade Vertriebene aus Kriegsgebieten, die häufig traumatisiert in Deutschland Schutz suchen brauchen eine sichere Umgebung. Die aktuelle unakzeptable Situation muss von Seiten der Bundesregierung unmittelbar gelöst werden.“

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