Deutscher Bundesjugendring spricht sich für die Anerkennung des Genozid von 1915 aus

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Deutscher Bundesjugendring spricht sich für die Anerkennung des Genozid von 1915 aus

Unser Hauptausschuss hat folgende Position auf Antrag des Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) einstimmig beschlossen

Unser Hauptausschuss hat folgende Position auf Antrag des Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) einstimmig beschlossen:

Am 24. April 2015 jährte sich zum 100. Mal der Genozid an den Armenier_innen, Aramäer_innen, Assyrer_innen, Chaldäer_innen und Pontos-Griech_innen in Kleinasien und Mesopotamien.

Wir sprechen uns für die Anerkennung dieser Verbrechen als Völkermord und die wissenschaftliche Aufarbeitung aus.

Wir setzen uns für den Aufbau und eine Weiterentwicklung der Erinnerungsarbeit ein, die eine kritische und zukunftsweisende Auseinandersetzung mit dem Thema fördert sowie die Mitverantwortung des Deutschen Reiches thematisiert. Für die konzeptionelle Erweiterung der Erinnerungsarbeit der Jugendverbände ist es unverzichtbar, dies im offenen Dialog zu tun.

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