Tiefe Betroffenheit über Anschläge in Paris

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Tiefe Betroffenheit über Anschläge in Paris

Mit Erschrecken und Trauer haben wir die Anschläge mitverfolgt, die sich in der Nacht des 13. Novembers in der Hauptstadt Frankreichs, im Herzen von Paris, abgespielt haben. 132 Menschen fielen dem Anschlag zum Opfer, über 350 Menschen sind verletzt. Die Terrororganisation IS (Islamischer Staat) bekannte sich zu den Anschlägen. Sie rechtfertigte ihre Tat mit der Intervention Frankreichs in Syrien und im Irak.

Wir möchten der französischen Regierung, dem französischen Volk und insbesondere den Opfern und Hinterbliebenen dieser menschenverachtenden Anschläge unser tiefstes Mitgefühl aussprechen. Wir alle haben mitbekommen in welch kaltblütiger Weise Menschen ermordet wurden, ohne auch nur Unterschiede zwischen Männern, Frauen und Kindern zu machen.

Die Verfolgung von Andersdenkenden durch radikale Islamisten wird in den Heimatländern der Assyrer seit Jahrzehnten systematisch betrieben. Sie folgt dabei immer denselben Prinzipien: Auf Unterdrückung folgt der Terror durch Anschläge jeglicher Art, zuletzt Ermordung, Zwangskonvertierung oder Vertreibung.

Viele Assyrer mussten seit dem Genozid an den Assyrern, Armeniern und Pontos-Griechen um 1915 ihre Heimat verlassen. In den westlichen Ländern fanden sie wegen der starken Wertegleichheit schnell ein neues Zuhause. Es füllt uns mit Schmerz zu sehen, dass der Terror nun auch westliche Länder erreicht.

Unsere Gedanken sind beim französischen Volk, den Opfern und ihren Angehörigen.

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