Potential Vielfalt

Das Projekt „Potential Vielfalt“ zur interkulturellen Öffnung der Jugendverbandsarbeit in Bayern und der strukturellen Stärkung von Vereinen junger Menschen mit Migrationshintergrund (VJM), besteht aus einem Team von vier Kooperationspartnern (Bayrischer Jugendring, DIDF Jugend, BDAJ Bayern und der Assyrischen Jugend). Das gemeinsame Projekt „Potential Vielfalt“ ist auf drei Jahre angelegt und findet in dem Zeitraum von 2015 – 2018 statt. Das Strukturprojekt gliedert sich in 2 Phasen. Dabei setzt das Projekt auf verschiedenen Ebenen an. Während für die VJMs das Hauptziel ist ihre vorhandenen Strukturen auszubauen, hat der BJR als eines seiner Projektziele die interkulturelle Öffnung der Jugendringe.

Für den AJM bedeutet der Ausbau der Strukturen konkret, dass ein Landesverband Bayern fest etabliert werden soll. Dafür müssen die bestehende Ortsgruppen mit dem neuen Vorstand gemeinsam neue Ortsgruppen aufbauen, begleiten & fördern. Das Projektziel sind 7 neue Ortsgruppen zu gründen und Vertretungsrechte bei Kreis- bzw. Stadtjugendringen (KJR/SJR) zu erhalten.

Damit der Aufbau der Ortsgruppen ein nachhaltiger Erfolg wird, werden die vorhanden & neuen Strukturen über die Ausbildung von Jugendleiter_innen gestärkt, die Jugendlichen mit einem vielfältigen Seminarangebot in ihrer Arbeit vor Ort unterstützt, um als Verband die strukturellen Voraussetzungen zu erlangen um als Landesverband tätig zu werden.

In Zahlen bedeutet dies, die Umsetzung einer Jugendleiter_innen Schulung pro Jahr. Die neu ausgebildeten Jugenleiter_innen und Teamer_innen werden jährlich durch drei Fortbildung in Kooperation mit unseren Projektpartnern in ihrer Arbeit unterstützt. Zur Stärkung der Landesebene werden verschiedene Multiplikatorenschulungen stattfinden. Neben diesen Seminarangeboten gibt es für die Ortsgruppen auch die Möglichkeit verschieden Tagesveranstaltungen mitzugestalten um die Strukturen, die inhaltliche Arbeit gemeinsam voran zu treiben und eine Identifikation zum AJM-Bayern zu schaffen. Die Ortsgruppen vor Ort sollen durch Coaching Angebote in das Projekt miteinbezogen werden. Durch das Coaching der Ortsjugenden hat die Geschäftsstelle die Möglichkeit flächendeckend Kontakt in alle Teile Bayerns zu halten und Bedürfnisorientiert an den Untergliederungen die Arbeit zu gestalten und vor Ort zu unterstützen.

Neben den messbaren Zielen ist aber auch die inhaltliche Weiterentwicklung des Verbandes notwendig. Alle Untergliederungen sollen Mitglied von Kreis- bzw. Stadtjugendringen werden. Ebenso ist die fachliche Zuarbeit für die Vorstände der KJR/SJR bzw. die Übernahme solcher Posten ein Projektziel, um die fachliche Weiterentwicklung des AJM-Bayerns zu fördern.
Eine spannende Zeit steht für den Verband an mit vielen Möglichkeiten sich zu vernetzen, vorhandene Kompetenzen und Strukturen auszubauen und weiterzuentwickeln!

Weitere Infos zum Projekt findet ihr in unserem Flyer.

Unsere Kooperationspartner

Die zentrale Aufgabe des Bayerischen Jugendrings ist es, eine Lobbyfunktion für Jugendliche gegenüber Öffentlichkeit, Verwaltung und Politik wahrzunehmen und Rahmenbedingungen der Jugendarbeit zu sichern und zu gestalten. Die Interessen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sollen mit Hilfe des Projekts verstärkt vertreten werden.

Der Regionalverband Alevitische Jugend in Bayern e.V. (BDAJ Bayern) vertritt derzeit die Interessen von ca. 4500 alevitischen Jugendlichen in Bayern. Inhaltlich orientiert sich der BDAJ Bayern sowie seine Untergliederungen an dem humanistisch-sozialen Weltbild der Aleviten, das von Gleichberechtigung, Nächstenliebe, Gleichstellung der Geschlechter, Bildung und Wissenschaft geprägt ist. Der Verband setzt sich für einen jugend-integrationsspezifischen Ansatz ein, der seine Mitglieder in die Lage versetzen soll, sich als gleichberechtigten Teil der deutschen Gesellschaft wahrzunehmen und an dieser in den verschiedensten Bereichen zu partizipieren.

Der Jugendverband der Föderation der demokratischen Arbeitervereine (DIDF-Jugend) ist eine Migrant_innenjugendselbstorganisation (MJSO). Gegen die gemeinsamen Probleme, Sorgen und für die gleichen Interessen und Bedürfnisse versucht die DIDF-Jugend durch Aktivitäten eine Brücke zwischen “in- und ausländischen” Jugendlichen aufzubauen.

Förderer

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) kofinanziert. Zudem wird es aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium des Innern über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) kofinanziert.

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